führungszeugnis
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Nur mit aktuellem und makellosem Führungszeugnis kann man als Kurierfahrer arbeiten

Ich habe mich bei einem privaten Kurierdienst als Fahrer beworben. Während des Vorstellungsgesprächs sagte mir der Chef der Personalabteilung, dass er mit meiner Qualifikation insgesamt zufrieden sei, aber dringend ein aktuelles Führungszeugnis von mir brauchen würde. Ich wollte mich schon auf den Weg zur zuständigen Behörde machen, aber dann lauschte ich ganz zufällig einem Gespräch zweier Mitarbeiter der Firma. Einer davon erzählte, dass er eingestellt würde, nachdem er ein elektronisch beantragtes Zeugnis vorgelegt hätte. Seinen Worten zufolge gäbe es die Website https://www.selbstauskunft-anfordern.com/, über die man sein Zeugnis bestellen könnte. Daher beschloss ich, das Risiko einzugehen und mein aktuelles Zeugnis übers Internet zu bestellen.

Wer neues wagt – gewinnt

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Dem Anbieter zufolge konnte die Bearbeitung meines Antrags bis zu 14 Tage dauern. Daher war ich gespannt, ob mein Vorhaben vom Erfolg gekrönt wird. 12 Tage lang prüfte ich mehrmals am Tag, ob irgendetwas in meinem Briefkasten liegt oder nicht. Am dreizehnten Tag war es dann so weit: Zwischen Werbeprospekten lag ein Umschlag, der an mich adressiert war. Als ich diesen öffnete, fand ich in seinem Inneren das bestellte Zeugnis, aus dem klar hervorging, dass ich keine Vorstrafen habe. Zwar sah das Dokument anders als mein altes Führungszeugnis aus, aber insgesamt wirkte es solide, sodass ich am nächsten Tag damit zum Personalchef ging. Meine Vermutung, dass mit dem Zeugnis alles in Ordnung sei, erwies sich als richtig und ich wurde noch am selben Tag eingestellt.